Datenaustauschlösungen in der Verteidigung

Strategische Souveränität und operative Überlegenheit durch sicheren Datenaustausch stärken

Den Übergang zur Multi-Domain-Integration und strategischen Autonomie fördern

The Die Verteidigungsbranche geht von plattformzentrierter Hardware zu datenzentrierter Kriegsführung über. Das größte Hindernis bei dieser Entwicklung ist der "Intelligence Gap", also der nicht vorhandene sichere Echtzeit-Datenaustausch über Land, Luft, Wasser, Weltraum und im Cyberbereich. 

Da sich die Branche hin zu Joint All-Domain Command and Control (JADC2) und KI-betriebener Verteidigung entwickelt, sind die sichere Erhebung, der sichere Vertrieb und der Austausch äußerst sensibler Daten zwischen Teilstreitkräften, Behörden und Rüstungsunternehmen enorm wichtig, um Reibungsverluste zu unterbinden, die Entscheidungsfindung zu beschleunigen und Abschreckung zu stärken.

Die Schaffung eines Datenraums für die Verteidigung ist der entscheidende Schritt hin zur "Multi-Domain Integration". So wird für die vertrauensvolle Infrastruktur gesorgt, die für den Austausch sensibler Telemetrie, taktischer Intelligenz und Industrielogistik erforderlich ist, die sich quer durch ein zuverlässiges Verteidigungs-Ökosystem aus Ministerien, alliierten Streitkräften und Rüstungsunternehmen zieht und sicherstellt, dass Akteure in der Verteidigung die Kontrolle über ihre Daten und deren Nutzung behalten. 

Moderne Verteidigung über vertrauensvollen Datenaustausch stärken

In einer Zeit hybrider Bedrohungen und hochintensiver Konflikte sieht sich das Verteidigungs-Ökosystem einem einzigartigen Paradox in Sachen "Sicherheitsteilung" gegenüber. Eine erfolgreiche Mission hängt von schneller Datenbewegung ab, obwohl jeder Datenaustausch den strengsten Klassifizierungsstandards sowie nationalen Anforderungen an die Souveränität gehorchen muss. Die Herausforderungen beinhalten::

  • Taktische Datenfragmentierung: Sensoren und Plattformen arbeiten oft mit geschlossenen Schleifen und verhindern somit ein "Gemeinsames Lagebild".

  • Logistische Engpässe: Die grenzüberschreitende militärische Mobilität wird durch nicht kompatible Lieferkettendaten zwischen Verbündeten behindert.

  • Synchronisierung zwischen Industrie und Militär: Die digitale Kontinuität zwischen der Entwurfsphase (Industrie) und der Entwicklungsphase (Streitkräfte) wird oft unterbrochen.

  • Technologische Abhängigkeit: Die Notwendigkeit, souveräne KI sowie Tools zur Cyberabwehr zu entwickeln, ohne die Abhängigkeit nicht kompatibler Dateninfrastrukturen von Drittanbietern.


Ein Datenraum für die Verteidigung sorgt für eine vertrauensvolle und sichere Umgebung für den Datenaustausch, in der Datenlieferanten und -käufer im Rahmen einer Zero-Trust-Architektur interagieren können. Dies stellt sicher, dass selbst sensibelste taktische Daten und Industriedaten mit voller Nachverfolgbarkeit ausgetauscht werden und die Integrität der Befehlskette erhalten bleibt.

Militärische Mobilität & Grenzüberschreitende Logistik

Großangelegte Einsätze in Europa werden häufig durch administrative und logistische Silos zwischen den nationalen Hoheitsgebieten verzögert. Ein Datenraum für die Verteidigung bildet das digitale Rückgrat für militärische Mobilität, die es alliierten Streitkräften ermöglicht, Echtzeitdaten über die Infrastruktur, Treibstofflager und Einsatzbereitschaft der Ausrüstung auszutauschen. Dies gewährleistet die optimierte Logistik in entsprechender Geschwindigkeit für:

  • die automatische Synchronisierung von Bewegungsgenehmigungen und Transportdaten.
  • die Sichtbarkeit des gesamten Bereichs sowie der Verfügbarkeit von Munition in Echtzeit.
  • den geringeren Verwaltungsaufwand während hoher Einsatzbereitschaft.
  • resiliente Lieferketten für die Umleitung von Gütern in umkämpften Gebieten.

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Souveräne KI & Föderierte Intelligenz

Die Entwicklung von KI für elektronische Kriegsführung oder Bedrohungserkennung erfordert riesige Datenmengen, die oft zu sensibel sind, um weitergegeben zu werden. Ein Datenraum für die Verteidigung ermöglicht föderales Lernen, bei dem KI-Modelle anhand dezentraler Datenquellen aus verschiedenen Ministerien und Behörden trainiert werden. Dies ermöglicht die Schaffung leistungsstarker, souveräner KI-Tools für JADC2 ohne die Rohdaten der einzelnen Mitgliedstaaten zu gefährden für:

  • Sicheres Training von KI-Modellen für die automatische Zielerkennung.
  • die Bereitstellung von KI-Services für zugelassene und befugte Personen und Systeme
  • den schnelleren Einsatz KI-betriebener Entscheidungshilfen für taktische Ziele

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Cyberabwehr & Threat Intelligence

Hybride Bedrohungen zielen auf den Informationsbereich ab, um die Sicherheit zu destabilisieren. Mit einem Datenraum für die Verteidigung können nationale Sicherheitsbehörden sicher Indikatoren für Informationsmanipulation und Beeinflussung aus dem Ausland erkennen. Diese kollektive Intelligenz ermöglicht es, Deepfakes sowie Desinformationskampagnen rasch zu erkennen und ein "Cyberschutzschild" zu schaffen, das sowohl Militäroperationen als auch demokratische Resilienz schützt, wie beispielsweise:

  • Einheitliche Erkennung KI-generierter Desinformation durch verbündete Behörden.
  • Schnelle Verbreitung von Indikatoren für Cyberbedrohungen an kritische Infrastrukturen.
  • Verstärkte kognitive Verteidigung über gemeinsame Muster zur Beeinflussung.
  • Konformität mit neuen europäischen Sicherheits- und Datenschutzstandards.

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Digitale Kontinuität in der Industrie

Die Lücke zwischen F&E in der Verteidigung sowie operative Instandhaltung führen oft zu Mehrkosten und einer niedrigen Verfügbarkeit der Ausrüstung. Ein Datenraum für die Verteidigung sorgt für die digitale Kontinuität durch den sicheren Austausch digitaler Zwillinge und Telemetriedaten zur Leistungsfähigkeit zwischen dem Hersteller (OEM) und der Einheit an vorderster Front. Dies stellt die prädiktive Instandhaltung sowie den Einsatz von Ersatzteilen und Fachkompetenz sicher, um den Ausfall von Gerätschaften während aktiver Operationen zu vermeiden.

  • Verbessertes Produktdesign und widerstandsfähige Ausstattung unter Extrembedingungen
  • Mit Design Thinking auf sich rasch wandelnde Rahmenbedingungen reagieren und innovative Ansätze entwickeln.
  • Höhere Flottenverfügbarkeit aufgrund datenbasierter prädiktiver Logistik.
  • Geringere Lebenszykluskosten für wichtige Verteidigungsprogramme (FCAS, MGCS usw.)
  • Sichere Einbindung von KMUs in der Tier-1 Lieferkette für die Verteidigung.

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Kompromisslose Sicherheit für geschäftskritische Daten

Verteidigungsdaten machen modernste Schutzmaßnahmen und strengste Sicherheitsbedingungen erforderlich. Die Datenaustauschlösungen von Dawex halten dauerhaft die höchsten Sicherheitsstandards ein und basieren auf den solidesten Mechanismen für sicheren Datenaustausch durch die Technologie. Außerdem werden wie folgt die strengsten Vorgaben eingehalten

  • Air Gapped Umgebung: Orchestrierung des Datenaustauschs selbst in isolierter, hochsicherer Umgebung.
  • Datenzentrierte Sicherheit: Der Schutz folgt den Daten selbst und gewährleistet eine durchgängige Verschlüsselung und Kontrolle, wie beispielsweise STANAG 4774 und 4778.
  • Attributbasierte Zugriffskontrolle (ABAC): Dynamische Verwaltung von Berechtigungen basierend auf strengen militärischen Sicherheitsüberprüfungen und Rollen unter Berücksichtigung von Zulassungen und des „Kenntnisbedarfs“.
  • Datensouveränität: Erhaltung vollständiger Kontrolle über Ihre Datensätze und Sicherung, damit nie nationale Interessen gefährdet werden.

Souveräne Technologie für strategische Autonomie

Die Datenaustauschlösungen von Dawex gewährleisten das vertrauensvolle und sichere Umfeld für die Operationalisierung der Strategie für die europäische Verteidigungsindustrie für Akteure in der Verteidigung:

  • Einrichtung sicherer Datenräume für die Verteidigung für die gemeinsame Beschaffung und gemeinschaftliche F&E Programme.

  • Erhalt der absoluten Datensouveränität durch die detailgenaue Zugriffskontrolle auf Daten und deren Verwendung unter der Einhaltung von Zero Trust Prinzipien.

  • Überbrückung der militärisch-zivilen Lücke durch die sichere Einbindung von dual-use Innovationen in die Rahmenbedingungen der Verteidigung.

  • Unterstützung von NATO und EU-Kompatibilität über eine offene, dialogfähige, auf Standards basierende Architektur.

  • Sicherung durchgängiger Nachverfolgbarkeit sämtlicher Datentransaktionen unter Einhaltung der Prüfungsvorschriften der Verteidigungsministerien.

Strategischer Wert für das Verteidigungs-Ökosystem

  • Verteidigungsministerien: Einsatzbereitschaft durch logistische und taktische Sichtbarkeit in Echtzeit.

  • Nachrichtendienste: stärkeres Situationsbewusstsein durch sicheren, vertrauensvollen, nachverfolgbaren Datenaustausch aus mehreren Quellen.

  • Basis der Rüstungsindustrie: Rationalisierung gemeinsamer Forschung und Entwicklung und Optimierung komplexer Produktionszyklen.

  • Operationen: bereichsübergreifende, länderübergreifende Logistik planen und steuern.

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