Datenaustauschlösungen für Baugewerbe & Immobilien

Den Wandel in der Bauindustrie per Datenaustausch ankurbeln

Den Übergang zu smartem, nachhaltigem und zirkulärem Bauen fördern

Die Bau- und Immobilienbranche erfährt eine massive Verlagerung hin zur Digitalisierung und Dekarbonisierung, da die Akteure den Wechsel von isolierten Vorgängen zu gemeinschaftlichen, datengesteuerten Netzwerken benötigen. 


Die Diskontinuität des Datenverkehrs stellt eine entscheidende Herausforderung dar, da in jeder Projektphase neue Akteure unterschiedliche Abläufe und Tools einführen. Oft hat dies die vollständige Aufschlüsselung der digitalen Information zur Folge und Arbeitsleistungen müssen erneut in manuelle Abläufe übertragen werden.

Da sich die Branche zu Smart Buildings, BIM (Bauwerkinformationsmodellierung) und Zielen der Kreislaufwirtschaft hin bewegt, ist die Fähigkeit, Daten zwischen allen beteiligten Akteuren wie Architekten, Auftragnehmern, Eigentümern, Bauunternehmen zu organisieren, zu vertreiben und sicher auszutauschen, strategisch entscheidend geworden.

Um diese Herausforderungen anzugehen, ist die Schaffung eines Industry Data Space die Grundlage für eine erfolgreiche BIM sowie die Entwicklung leistungsstarker digitaler Zwillinge. Dies alles gewährleistet den sicheren, dialogfähigen und souveränen Datenaustausch in sämtlichen Lebenszyklusphasen von Gebäuden, vom Entwurf zum Abriss inklusive Bau, Renovierung und Gebäudewartung.

Die Herausforderung für den Datenaustausch in der Bau- und Immobilienbranche

Da 80 % der Akteure KMUs sind, gehört die Gebäude-, Bau- und Immobilienbranche weltweit zur einer der am meisten fragmentierten. Ein einziges Projekt vereint Dutzende Akteure, von denen jeder für sich selbst handelt und oft mit den hohen Einstiegskosten für digitale Tools kämpft sowie dem Mangel an speziellen digitalen Kompetenzen. Die Herausforderungen sind:

  • das Aufbrechen von Datensilos über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes (Planung, Bau, Betrieb) hinweg,
  • die Einhaltung umwelttechnischer Ziele durch die Rückverfolgung des ökologischen Fußabdrucks von Materialien,
  • die Optimierung operativer Effizienz vor Ort anhand von Ressourcensynchronisation in Echtzeit,
  • die Erhöhung des Sachwerts durch die Umwandlung eines Gebäudes in Smart Assets mit zahlreichen Daten.

Daten aus der Bau-, Gebäude und Immobilienbranche in einem sicheren Data Hub erheben

Ein Data Space in der Bau- und Immobilienbranche bietet branchenübergreifenden öffentlichen oder privaten Organisationen eine Lösung, um Daten zu erheben, zu teilen, zu vertreiben, auszutauschen und zu vermarkten, die von Organisationen aus dem Netzwerk erhoben, generiert oder gebündelt wurden.

Ein solcher Industry Data Space unterstützt in der Regel die Vernetzung von Datenerzeugern und -nutzern und hilft ihnen dabei, vertrauenswürdige Datentransaktionen zu verwalten, zu strukturieren und zu regulieren sowie Datenprodukte mit Mehrwert und Angebote zu entwickeln. Diese Datenangebote können als Bezahlversionen oder kostenlos über Open Data- oder Handelslizenzen zur Verfügung gestellt werden.

Ökosystem für Immobilien

Umfangreiche Bauprojekte leiden oft unter kostspieligen Fristen aufgrund schlechter Abstimmung zwischen Materiallieferungen, Geräteverleih und den verschiedenen Subunternehmen vor Ort. Datenaustausch ermöglicht die Schaffung eines Industry Data Space, in dem Daten über Echtzeit-Geolokalisierung, Zeitplanung und Ressourcenverfügbarkeit sicher unter allen Projektpartnern ausgetauscht werden. Dieser nahtlose Informationsfluss und Austausch ermöglicht es Generalunternehmern, Baustellenarbeiten mit chirurgischer Präzision aufeinander abzustimmen und sicherzustellen, dass die richtigen Ressourcen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind.

  • Ausschluss von Ausfallzeiten für Schwermaschinen und Arbeitskräfte
  • Optimierte Logistik zur Reduzierung von Lieferfahrten und Überlastung der Baustelle.
  • Verbesserte Baustellensicherheit durch Echtzeit-Kontrollen von Gefahrenbereichen.
  • Beschleunigte Projektlieferzeiten und verbesserte Gewinnmargen

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BIM Zusammenarbeit & Digitale Zwillinge

Während die Bauwerkinformationsmodellierung (BIM) bei der Planung Standard ist, lassen sich Daten oft nicht effektiv in die Bau- und Betriebsphase übertragen, was zu einer "digitalen Kluft" führt. Ein Construction Data Space vereinfacht den sicheren und vertrauensvollen Austausch hochgenauer 3D Modelle sowie Betriebsdaten in Echtzeit zwischen Architekten, Ingenieurbüros und Gebäudemanagern. Dies stellt sicher, dass der digitale Zwilling ein "lebendiges" Asset bleibt, das genau das Gebäude widerspiegelt und eine zuverlässige, alleinige Quelle für Renovierungen, Reparaturen und die künftige Stadtplanung darstellt.

  • Nahtlose Übergabe digitaler Assets vom Bau bis zum Betrieb
  • Reduzierte Fehlerraten während der Bauphase aufgrund von Modellanpassung
  • Schnellere Entscheidungsfindung auf der Grundlage von Echtzeit-Leistungsdaten des Gebäudes
  • Optimierte Zusammenarbeit zwischen fachübergreifenden Ingenieurteams

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Vorausschauende Wartungs- und Gebäudemaßnahmen

Gebäudeeigentümer und Gebäudemanager kämpfen mit steigenden Energiekosten sowie hohen Ausgaben für die reaktive Instandhaltung komplexer HKL und elektrischer Systeme. Durch den Einsatz einer Industry Data Space-Lösung zum Austausch von Echtzeit-IoT-Sensordaten mit spezialisierten Drittanbietern können Gebäude auf ein proaktives Wartungsmodell umgestellt werden. Dieses Datenökosystem führt zur Bündelung von Leistungsdaten ganzer Portfolios und ermöglicht die Entwicklung technisch ausgereifter Lösungen und Services, die Fehler voraussehen, bevor sie auftreten und in Echtzeit Energieverbrauch optimieren.
  • Deutliche Senkung der Gesamtbetriebskosten und Energiekosten des Gebäudes
  • Erhöhte Lebensdauer wichtiger mechanischer und elektrischer Geräte
  • Mehr Komfort für Bewohner durch optimierte Klima- und Lichtkontrolle
  • Neue Einnahmequellen mit dem Angebot datengesteuerter Services

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Kreislaufwirtschaft & Rückverfolgbarkeit von Materialien

Die Baubranche steht unter Druck, da Abfall reduziert und auf den Erhalt von "Green Building" Labels geachtet werden muss. Doch die Nachverfolgung von Herkunft, Zusammensetzung und dem Wiederverwertungspotenzial von Materialien über eine fragmentierte Lieferkette hinweg ist eine riesige Hürde. Mit der Einbindung eines Datenraums, in dem Hersteller, Bauherren und Verwerter sicher Digitale Produktpässe austauschen können, erhalten Akteure den vollumfänglichen Einblick in den Lebenszyklus von Materialien. Diese datengestützte Zusammenarbeit stellt sicher, dass jede Komponente von der Produktion bis zur Vernichtung dokumentiert wird, sodass Gebäude zu "Materialbanken" für künftige Projekte werden.

  • Volle Transparenz bezüglich des ökologischen Fußabdrucks von Baumaterialien
  • Vereinfachte Einhaltung von Umweltvorgaben und ESG Reporting
  • Deutliche Senkung von Deponieabfällen aufgrund von verbesserter Materialrückgewinnung
  • Höhere Inventarwerte durch sichere Nachhaltigkeitszertifizierung (LEED, BREEAM)

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Immobilien Portfolio Optimierung & Investment

Immobilieninvestoren sowie Vermögensverwalter kämpfen oft mit Daten, die über verschiedene Gebäudemanagementsysteme verteilt sind, Steuerunterlagen sowie lokalen Marktberichten, die allesamt zu verspäteten oder ungenauen Investmententscheidungen führen. Mit der Einrichtung eines Industry Data Space, der Finanzkennzahlen mit externer Marktforschung und sozialdemografischen Daten koppelt, können sich Organisationen in Echtzeit einen Gesamtüberblick über die Leistungen ihres Portfolios verschaffen. Dieser sichere und vertrauenswürdige Datenaustausch sorgt für die nahtlose Einbindung von Daten Dritter, wie beispielsweise Modelle der CO2 Bilanz, lokale Wirtschaftskennzahlen und Umweltrisiken, damit Manager deren Assets mit dem Markt vergleichen und ertragreiche Gelegenheiten genau erkennen können.

  • Verbesserte Bewertungsgenauigkeit durch die Einbindung von Markt- und Transaktionsdaten in Echtzeit
  • Optimierte Portfoliostrukturierung durch die Ermittlung schlecht abschneidender Immobilien und entstehender Entwicklungsgebiete
  • Verbesserte Risikominderung durch vorausschauende Modelle zur Marktvolatilität und Regulierungsänderungen
  • Höhere Mieterbindung durch die Erhebung von Verhaltensdaten, um Ausstattung und Mietstrategien anzupassen

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Eine starke Technologie zur Modernisierung des Datenaustauschs im Bau- und Immobiliengewerbe

Zum Aufbau eines Industry Data Space für die Bau- und Immobilienbranche ist eine solide, sichere und konforme Technologie erforderlich. Mit der Datenaustauschlösung von Dawex gelingt Akteuren in der Bau- und Immobilienbranche::

  • die Orchestrierung eines komplexen Datenökosystems aus Subunternehmern, Lieferanten, Ingenieurbüros und Vergabebehörden,
  • die Verteilung und der Austausch sensibler Baudaten, während gleichzeitig die Kontrolle über die ausgetauschten Daten erhalten bleibt,
  • die Schaffung neuer Einkommensquellen durch die Kommerzialisierung hochwertiger Datenprodukte, beispielsweise Belegungsmuster und Energieleistung,
  • die sichere Einhaltung von Datenschutzbestimmungen, wie der European Data Act, der Data Governance Act und auch Standards, wie dem künftigen harmonisierten europäischen Standard für Trusted Data Transaction, dem Gaia-X-de-facto Standard sowie ISO Baustandards,
  • die Koppelung mit anderen Datenräumen sowie Marktlösungen dank der offenen, dialogfähigen und flexiblen Architektur.

Wesentliche Vorteile für das Ökosystem in der Bau- und Immobilienbranche

Mit der Einbindung der Datenaustauschlösung von Dawex schaffen Akteure in der gesamten Gebäude-, Bau- und Immobilienbranche sofortige Werte:

  • Bauträger: maximierte Rentabilität der Assets durch datengesteuertes Gebäudemanagement
  • Generalunternehmer: verbesserte Margen durch Abfallreduzierung und Logistikoptimierung
  • Architekten & Ingenieurbüros: beschleunigte Entwurfsphasen durch nahtlosen BIM Datenaustausch
  • Hersteller von Baumaterialien: mehr Einsicht in Produktlebenszyklen und Zirkularität
  • PropTechs & Dienstleister: Zugriff auf erforderliche Daten für die Entwicklung von innovativen Smart Building Apps.

Stellen Sie sich per Datenaustausch den geschäftlichen Herausforderungen

Mit der Orchestrierung der eigenen Lösung für den Datenaustausch übernimmt Ihre Organisation die Führung mit der eigenen Positionierung im Kern des Ökosystems. Darüber hinaus fördert die Einbindung einer Datenaustausch-Strategie Produktivität und Effizienz, steigert den Wert des Unternehmens, packt Vorgaben zur Dekarbonisierung an, verringert Risiken und hilft beim Generieren neuer Einnahmequellen.

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